Eiablage

Aus der Erfahrung eines uns bekannten Züchters wissen wir, dass bereits Anfang Mai mit der ersten Eiablage gerechnet werden kann. Bei uns war zumindest bei einem Weibchen die erste Eiablage viel später, und zwar erst Anfang Juni. Einen Monat später hat das gleiche Weibchen dann noch einmal gelegt.

Zur Eiablage haben wir in jedem Gehege einen Legehügel aus einem Erd-Sand-Gemisch errichtet. Damit der Hügel nicht durch Regen weggespült wird, wurde der Kern des Hügels mit einer Beeteinfassung aus Kunststoff eingezäunt. Um den Kern haben wir eine Schräge aus Erde angelegt, die ich mit gebrochenen Polygonalplatten aus dem Baumarkt als Kletterhilfe abgedeckt habe. 

  

Wenn das Weibchen bereit ist zum legen, wird es unruhig und beginnt im Gehege hin- und herzulaufen, um einen geeigneten Eiablageplatz zu finden. Dieser Prozess kann mehrere Tage dauern, in dieser Zeit muss man regelmäßig kontrollieren, um die Eiablage nicht zu verpassen. Da der Vorgang selbst relativ lange dauert, hat man eigentlich gute Chancen, es nicht zu verpassen. Einmal hat das Weibchen einmal ein Loch gegraben, ohne Eier abzulegen. Anscheinend hat ihr irgendetwas nicht gepasst oder es war nur eine „Probebohrung“.

Wenn die Eier gelegt und das Loch vom Muttertier  wieder zugegraben wurde, kann man die Eier bergen (Vorher setze ich das erschöpfte Tier zur Erholung in das Frühbeet). Dazu benötigt man am besten einen Plastiklöffel, einen Pinsel, einen sehr weichen Bleistift  (8B) und eine Transportbox.

 

Ich benutze eine Frühstücksbox, die ich oben und unten mit Pyramidenschaumstoff ausgekleidet habe . Dadurch kann ich die Box schließen ohne dass die Eier zerdrückt oder gedreht werden können.  Und genau das ist das wichtigste beim Eier bergen: Niemals die Eier drehen.  Man kann zwar theoretisch die ersten Stunden nach dem Legen die Eier noch drehen, aber ich würde dies niemals riskieren. Ich lege die Eier mit dem Löffel nacheinander frei, markiere den obersten Punkt mit dem Bleistift (kleines Kreuz) und setze das Ei in die Transportbox um. Bei uns hatten die Gelege zwischen 5 und 8 Eier.

Später gibt man jedem Ei noch fortlaufend eine Nummer.

Hier einige Bilder:

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